Welches Brautkleid passt zu mir? So findest du deinen Stil
Vielleicht hast du schon seit Jahren eine genaue Vorstellung von deinem Brautkleid. Vielleicht hast du unzählige Bilder gespeichert und weißt ganz genau: A-Linie, Spitze, Ärmel – so soll es werden.
Oder du stehst ganz am Anfang und fragst dich: Welches Brautkleid passt eigentlich zu mir?
Beides ist völlig in Ordnung.
Denn eines erleben wir bei Brautkleidanproben immer wieder: Das Kleid, das auf einem Foto wunderschön aussieht, muss sich an dir nicht automatisch richtig anfühlen. Und manchmal wird ausgerechnet ein Brautkleid zum Favoriten, das du vorher überhaupt nicht auf dem Schirm hattest.
Deshalb darfst du dich inspirieren lassen – aber du musst deinen Brautkleid-Stil nicht kennen, bevor du zur Anprobe kommst.
Welche Brautkleid-Stile gibt es?
Brautkleider lassen sich in verschiedene Stilrichtungen und Silhouetten einteilen. Zu den bekanntesten gehören A-Linie, Prinzessin, Fit & Flare oder Mermaid. Dazu kommen unterschiedliche Stilwelten wie schlicht und modern, romantisch, Boho, Vintage oder glamourös.
Eine A-Linie sitzt im Oberkörper körpernah und wird nach unten weiter. Je nach Stoff und Details kann sie sehr schlicht, romantisch oder auch glamourös wirken.
Ein Prinzessinnen-Brautkleid zeichnet sich vor allem durch seinen voluminöseren Rock aus. Auch hier reicht die Bandbreite von clean und elegant bis zu Tüll, Spitze und Glitzer.
Fit & Flare und Mermaid liegen stärker am Körper an und betonen die Silhouette. Wie körpernah ein Kleid tatsächlich sitzt und ab welcher Stelle der Rock weiter wird, unterscheidet sich von Modell zu Modell.
Und dann gibt es natürlich die Brautkleider, die sich gar nicht so eindeutig in eine Schublade stecken lassen.
Genau deshalb lohnt es sich, bei der Suche nicht ausschließlich nach der Bezeichnung eines Stils zu gehen.
Welches Brautkleid passt zu meiner Figur?
Diese Frage wird sehr häufig gestellt – und natürlich beeinflusst der Schnitt eines Brautkleides, wie deine Silhouette wirkt.
Trotzdem möchten wir dir nicht anhand eines Figurtyps vorschreiben, welches Brautkleid du tragen solltest.
Vielleicht möchtest du deine Taille betonen. Vielleicht liebst du deine Kurven und möchtest sie zeigen. Vielleicht fühlst du dich wohler, wenn ein Kleid etwas lockerer fällt. Oder du möchtest genau den Körperbereich hervorheben, von dem irgendein Brautkleid-Ratgeber behauptet, du solltest ihn lieber kaschieren.
Entscheidend ist, was du schön findest und worin du dich wohlfühlst.
Schnittführung, Stoff, Ausschnitt, Rücken und viele kleine Details können die Wirkung eines Brautkleides verändern. Zwei Kleider mit derselben Grundform können an dir deshalb vollkommen unterschiedlich aussehen.
Und genau das lässt sich am besten herausfinden, wenn du sie anprobierst.
A-Linie, Fit & Flare oder Prinzessin – muss ich das vorher wissen?
Nein.
Natürlich darfst du Bilder sammeln und dir überlegen, was dir gefällt. Das kann sogar eine schöne Vorbereitung auf deine Brautkleidanprobe sein.
Aber versuche, dich nicht schon vorher auf einen einzigen Schnitt festzulegen.
Wenn du beispielsweise überzeugt bist, dass du ausschließlich eine A-Linie möchtest, darfst du sie selbstverständlich ausprobieren. Vielleicht stellen wir während deiner Anprobe aber fest, dass du dich auch in einem körperbetonteren Kleid richtig wohlfühlst.
Oder du kommst mit der Vorstellung eines schlichten Brautkleides und entdeckst plötzlich, dass ein wenig Spitze genau das Detail ist, das dir gefehlt hat.
Deine Vorstellungen sind ein Ausgangspunkt – keine Verpflichtung.
Welcher Brautkleid-Stil passt zu meiner Persönlichkeit?
Für uns ist diese Frage mindestens genauso wichtig wie deine Figur.
Bist du im Alltag eher schlicht und reduziert unterwegs? Dann kann ein klares, modernes Brautkleid wunderbar zu dir passen.
Liebst du romantische Details, Spitze oder verspielte Elemente? Vielleicht fühlst du dich genau darin besonders wohl.
Du kannst an deinem Hochzeitstag natürlich mehr tragen als sonst. Du darfst glamourös sein, obwohl du normalerweise Jeans trägst. Du darfst einen großen Rock tragen, obwohl du dachtest, das sei überhaupt nicht dein Ding.
Aber am Ende solltest du in den Spiegel schauen und dich selbst noch erkennen.
Dein Brautkleid darf etwas Besonderes aus dir machen – aber es sollte dich nicht verkleiden.
Stoffe und Details verändern ein Brautkleid
Nicht nur die Form entscheidet darüber, ob ein Brautkleid zu dir passt.
Ein schlichtes Brautkleid aus Satin wirkt vollkommen anders als eine A-Linie mit floraler Spitze. Feiner Tüll bringt eine andere Leichtigkeit als ein festerer Stoff. Ein tiefer Rücken verändert ein Kleid ebenso wie Ärmel, Träger, Ausschnitt oder eine besondere Schleppe.
Deshalb lohnt es sich, bei deiner Anprobe nicht nur auf den Schnitt zu achten.
Manchmal ist die Silhouette genau richtig, aber du möchtest einen anderen Stoff. Manchmal liebst du die Spitze eines Kleides, aber eine andere Form gefällt dir an dir besser.
Mit jeder Anprobe lernen wir ein bisschen mehr darüber, was dein Brautkleid braucht.
Muss mein Brautkleid zu meiner Hochzeitslocation passen?
Natürlich kann deine Hochzeit eine Rolle bei der Auswahl spielen. Eine Hochzeit am Strand stellt beispielsweise andere praktische Anforderungen an ein Kleid als eine Feier in einem Schloss.
Aber auch hier möchten wir keine Regeln aufstellen.
Du musst auf einer Scheunenhochzeit kein Boho-Brautkleid tragen. Und eine standesamtliche Hochzeit bedeutet nicht automatisch, dass dein Kleid kurz oder besonders schlicht sein muss.
Dein Brautkleid soll in erster Linie zu dir und zu dem Gefühl passen, das du an deinem Hochzeitstag haben möchtest.
Praktische Dinge wie Bewegungsfreiheit, Schleppe, Untergrund oder Jahreszeit können wir anschließend gemeinsam berücksichtigen.
Was ist, wenn mir plötzlich ein ganz anderes Brautkleid gefällt?
Dann ist das wunderbar.
Es kommt vor, dass eine Braut mit einer sehr konkreten Vorstellung zu uns kommt – und am Ende ein Kleid wählt, das auf ihrer ursprünglichen Wunschliste niemals aufgetaucht wäre.
Das bedeutet nicht, dass deine Vorstellungen vorher falsch waren.
Ein Brautkleid auf einem Foto anzuschauen und selbst darin vor dem Spiegel zu stehen, sind zwei völlig unterschiedliche Dinge.
Deshalb darf deine Anprobe auch ein bisschen Entdeckungsreise sein.
Probier das Kleid an, bei dem du dir nicht ganz sicher bist. Schau dich darin von allen Seiten an. Beweg dich. Setz dich. Und vor allem: Achte darauf, wie du dich darin fühlst.
Du musst dein Brautkleid nicht vorher kennen
Vielleicht ist genau das die wichtigste Antwort auf die Frage „Welches Brautkleid passt zu mir?“:
Du musst es vor deiner Anprobe noch nicht wissen.
Im Hochzeitsspeicher an der Elbe in Boizenburg findest du unterschiedliche Stilrichtungen, Schnitte, Stoffe und Details. Wenn du vor deinem Termin einen ersten Eindruck bekommen möchtest, kannst du dir auf unserer Seite Brautkleider entdecken ausgewählte Modelle anschauen. Sie zeigen dir einen Einblick in unseren Stil und unser Sortiment, bilden aber nicht unseren gesamten aktuellen Bestand ab.
Für deine reguläre Brautkleidanprobe reservieren wir 2,5 Stunden ausschließlich für dich. Währenddessen findet keine weitere Brautberatung parallel statt.
Wir schauen gemeinsam, was dir gefällt, probieren unterschiedliche Möglichkeiten aus und finden Schritt für Schritt heraus, worin du dich wirklich als Braut fühlst.
Denn das richtige Brautkleid ist am Ende nicht das Kleid, von dem irgendein Ratgeber behauptet, dass es zu deiner Figur passen müsste.
Es ist das Kleid, in dem du dich selbst siehst und denkst: Ja. Das bin ich. Als Braut.
Bildquelle: Hochzeitsmomente_ostsee